Begegnung der Woche
Alles auf Anfang

„Huch!“ Magda Borgfried hat sich erschreckt. Plötzlich steht ein Clown am Fußende ihres Bettes. Damit hat sie nicht gerechnet. Zwar klopfte der Clown hörbar an der Tür, aber das machen viele. „Das tut mir leid“, sagt der Clown, „ich wollte sie nicht erschrecken.“ Und fügt hinzu: „Wissen Sie was? Ich komme einfach nochmal, dann wissen Sie ja schon Bescheid.“ Es bleibt unklar, ob Magda Borgfried genau verstand, was das Ziel ist, doch wirkt sie nicht abgeneigt. Der Clown geht raus und ruft: „Achtung: Ich klopfe jetzt an die Türe.“ Und tut das auch. „Achtung: Ich komme jetzt rein.“ Und kommt ins Zimmer. Doch Magda Borgfried wirkt immer noch verstört. „Wir machen’s nochmal.“ Der Clown wiederholt exakt den Ablauf. „Und?“, fragt er, als er am Bett steht. Nun scheint sie entspannt. Später, beim Singen alter Lieder strahlt Magda Borgfried sogar.


deutschlandradio

vom 28.12.2014
Ex-Sportjournalist Ulrich Fey  - Endlich Clown Albert sein

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wdr

WDR5 vom 20.12.2014
Neugier genügt
mit Ulrich Fey:
Ein Clown für Menschen mit Demenz

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Quelle: wdr5

 

Wirklich komisch

Wenn Clowns Kinder im Krankenhaus besuchen

193 Buchcover2018Clowns und Kinder – eine ideale Kombination, etwas für‘s Herz. Clowns und kranke Kinder – diese Kombination berührt uns noch mehr. Aus gutem Grund. Doch jenseits spontaner Zustimmung bleiben viele Fragen: Was genau bewirken Clowns bei kranken Kindern? Lässt sich diese positive Wirkung beweisen? Wie reagieren Ärzte, Pflegekräfte in den Kliniken? Was sind das überhaupt für Menschen, die als Clowns diese Arbeit machen?

In diesem Buch führt Ulrich Fey Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Forschung mit seinem Erfahrungswissen aus knapp zwei Jahrzehnten Klinikclown zusammen. Er versucht ein differenziertes Bild von diesen Clowns zu geben – weitab der Überhöhung als Heilsbringer und der Diffamierung als lustiger Störfaktor. Und stellt die in den Mittelpunkt, die bei all den Fragen um Kosten und Strukturen, den vielen verdeckten Ängsten aus dem Fokus geraten sind: die kranken Kinder.

Ulrich Fey, Jahrgang 1957, war erst Lehrer und Redakteur (F.A.Z.) ehe er Clown wurde. Er absolvierte die Vollzeitausbildung der Clownschule TuT in Hannover und besucht seit 1999 als Clown-Doktor Kinderkliniken im Rhein-Main-Gebiet.

240 Seiten, Mabuse 2018
Bestellnr.: 202387
ISBN: 9783863213879

Erwerb dirket beim Mabuse-Verlag mit weiteren Informationen und Leseprobe


Clowns für Menschen mit Demenz

Das Potenzial einer komischen Kunst

300 BuchCover2

Es freut mich, dass nun schon die dritte Auflage des Buches „Clowns für Menschen mit Demenz“ erschienen ist. Neben vielen neuen Beispielen aus der praktischen Clownsarbeit, habe ich die Ergebnisse der Demenz-Forschung auf den neuesten Stand gebracht („Alzheimer bleibt ein molekulares Rätsel“) und ein Kapitel angefügt: Voneinander lernen. Wer sich mit Clownerie und alten Menschen beschäftigt, oder wer nur das sonderbar erscheinende Verhalten von Menschen mit Demenz verstehen will – der findet in diesem Buch viele Anregungen.

  

 

Eckart v. Hirschhausen schreibt zu der dritten Auflage:
Wer glaubt, dass Clowns nur etwas für Kinder sind, glaubt auch, dass Hosenträger Hosen tragen. Was Clowns bei alten Menschen leisten können, zeigt Ulrich Fey in diesem Buch. Wir bekommen einen Einblick in seine von großer Zuneigung getragene Arbeit, die inzwischen viele Früchte trägt und einen wichtigen Beitrag leistet für eine heilsame Stimmung im Gesundheitswesen: für Pflegebedürftige, Pflegende und früher oder später für uns alle!

Das Buch ist portofrei bestellbar beim Mabuse-Buchversand oder in jedem Buchladen erhältlich.

Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch
  

Inhalt:

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Leseprobe:

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Bezugsquellen:

Ulrich Fey
Clowns für Menschen mit Demenz
Das Potenzial einer komischen Kunst
ca. 160 Seiten, 10 Abbildungen
ca. 16,90 Euro, ca. 24,90 SFr
ISBN 978-3-86321-015-1


 

Amazon: Clowns für Menschen mit Demenz

Mabuse-Buchversand: Clowns für Menschen mit Demenz

 

Medienecho:

Recklinhäuser Zeitung, 09.03.2015
Komik in der Pflege?

Ein Clown rät zum Wechsel der Blickrichtung
Wenn Ihre alte Mutter Ihnen zum fünften Mal von der gleichen Fernsehsendung erzählt oder Ihr dementer Vater am Ende eines stressigen Tages auch noch mit dem Butterbrot die Wand beschmiert, geht das an die Nerven.
Muss es aber nicht. Man kann solche Situationen auch von der komischen Seite betrachten – und schon geht's allen besser dabei. Sagt Ulrich Fey.

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Ostfriesische Nachrichten, 31.01.2015
Ulrich Fey spricht nächsteWoche in der KVHS Aurich über Clowns und Demenz und die Unsitte, Senioren wie Kinder zu behandeln
VON KARIN BAUMANN
Aurich/Frankfurt. Einfach mal Unsinn machen. Mal nicht tun, was andere erwarten. Das ist für Ulrich Fey ein Erfolgsrezept, wie er Menschen mit Demenzerkrankung erreichen kann. Der 58-Jährige ist professioneller Clown und hat sich auf diese Gruppe spezialisiert: Menschen, die den Kontakt zur Außenwelt und zu ihrem eigenen Leben verlieren, weil ihr Gehirn abbaut. Menschen, die sich an vieles nicht erinnern. Die sogar aufgehört haben zu sprechen. Am Donnerstag, 5. Februar, möchte er ab 20 Uhr in der Kreisvolkshochschule (KVHS) Aurich den Zuhörern von der positiven Wirkung der „Nichtsnutzigkeit" erzählen. Denn darum, sagt Fey, gehe es beim Clown: Frei von Leistungsdenken und Erwartungen auf Menschen zuzugehen und sie als Person anzunehmen. ...

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Deutschlandradio Kultur vom 28.12.2014
Ex-Sportjournalist Ulrich Fey  - Endlich Clown Albert sein
Von Anke Petermann

Viele Jahre berichtete der Journalist Ulrich Fey über Fußball und die großen Sportereignisse auf dieser Welt. Dann machte er das Lachen mit seiner heilenden Wirkung zum Beruf. Heute besucht er als Clown demente Menschen und spricht, singt und lacht mit ihnen.

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WDR5 vom 20.12.2014
WDR5 Neugier genügt:
mit Ulrich Fey: Ein Clown für Menschen mit Demenz

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Quelle: wdr5


ZDF vom 20.9.2013
Clowns gegen das Vergessen
Bei Demenzkranken ist Lachen eine gute Therapie
Clowns gegen das Vergessen - ZDF

Clowns, die im Krankenhaus schwer Kranke aufmuntern, sind bekannt. Weniger bekannt ist: Clowns helfen auch Menschen mit einer Demenz. Sie sprechen die Gefühlsebene an, die selbst bei Schwerstkranken noch „funktioniert". Zudem reduziert Lachen andere Emotionen wie Angst, Scham und Verzweiflung – und baut neues Selbstvertrauen auf, wie es Demenzkranke benötigen.

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FR-Online vom 05.04.2013
Lachen hilft
Von Hanning Voigts

Ulrich Fey ist Clown und arbeitet in Heimen und Krankenhäusern mit demenzkranken Menschen. Mit Gesang und Witz erreicht er sie besser als andere – und hat sich damit in vielen Einrichtungen unverzichtbar gemacht.

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SPIEGEL-Online vom 10.12.2012
Clowns für Demente: Spaßmacher gegen das Vergessen

Von Jörg Römer

Lachen ist die beste Medizin: Ulrich Fey hat sich als Clown auf Menschen mit Demenz spezialisiert. Mit Schminke und roter Pappnase besucht er Pflegeheime, singt, rülpst und weint. Dabei weckt er in vielen Bewohnern Emotionen, Erwartungen darf er allerdings keine haben.

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Alzheimer Blog vom 28.11.2012
Buchtipp: Clowns für Menschen mit Demenz
Humor im Umgang mit demenzkranken Menschen ist immer hilfreich. Deswegen werden Clowns gerne in Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt.  Doch ein Clown bringt viel mehr mit als nur Spass. Der Clown ist eine Figur, von der man sehr viel lernen kann. In dem Buch von Ulrich Fey, der seit Jahren in Alten- und Pflegeheimen als Clown auftritt, erfahren wir von ihm: Was ist ein Clown, was ist Humor, was ist das Spezielle an Demenzkranken und wie können diese drei Dinge gut zusammenkommen?

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www.socialnet.de
Ulrich Fey: Clowns für Menschen mit Demenz
In den ersten 5 Kapiteln nähert sich der Autor konkret beschreibend und nachvollziehbar verschiedenen Aspekten – neurobiologisch, medizinhistorisch, demoskopisch, soziohistorisch und soziobiographisch – den Ursachen, der Bedeutung und Bewertung des Phänomens Demenz. Normalerweise wird jegliches Erleben und Erfahren neurologisch dreifach verankert und verkoppelt (Embodiment). Diese drei Verankerungen – emotional, kognitiv, körperlich – sind unterschiedlich intensiv und bilden die Quelle unserer Erinnerung. Demenz ist weder eine moderne noch eine grassierende Krankheit, sondern ein schleichender Prozess, der zunehmend die zeitliche, räumliche, persönliche und planerische Orientierung der Betroffenen beeinträchtigt, da die Fähigkeit Neues und Altes zu „verknüpfen“ reduziert ist und dadurch „Fehlverknüpfungen“ passieren. Demenz bedeutet „einfach Mensch sein“ – befreit und frei von Attributen wie Status, Rollen, Wissen, Ansehen, Wohlstand, Armut u.ä.m. Menschen mit Demenz treten in ihrer (ur)eigenen Art in Kontakt und sind darin authentisch, ehrlich, eigensinning, bedingungslos und glaubhaft. Es geht darum, sie für „ihr Sein schätzen zu lernen, zu mögen, vielleicht zu lieben.„(vgl. S.14).

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www.humorcare.com
Ulrich Fey: Clowns für Menschen mit Demenz

Man erkennt sofort, dass Ulrich Fey ein gelernter Journalist ist: Sein Schreibstil zeigt in angenehmer Weise eine Professionalität, die auch komplexe Sachverhalte in leseleichter Form (und doch stringent) vermittelt. Und das ist gut so, denn dieses Buch ist im besten Sinne ein „Fachbuch“, das Forschungsergebnisse zur Demenz in umfassender Weise präsentiert. Dabei werden dem Leser wichtige Fakten zur „Krankheit des Jahrhunderts“ vermittelt, die vor allem auf hirnphysiologischen, neurologischen und demographischen Erkenntnissen aufbauen (S. 33-36).

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Rezensionen:

Der Anlass, Ihr Buch in die Hand zu nehmen, bestand darin, dass ich mich auf einen anstehenden Clownerie-Kurs vorbereiten wollte - da kam mir „Wirklich komisch" gerade recht. Ich suchte mir einen gemütlichen Platz und begann zu schmökern. Und ich muss sagen: Es war ein echtes Lesevergnügen! Ich konnte hier viel lernen, habe geschmunzelt, habe gestaunt und auch ein paar Ideen bekommen, meinen eigenen Clowns-Ansatz besser zu erklären. Unserer Ausbildungsklasse konnte ich das Buch vorstellen und es auch in unsere Liste der besonders empfehlenswerten Titel aufnehmen. Wollte ich kurz erzählen. Sehr gut gemacht.

Fu Li Hofmann
Gymnasiallehrer und Theaterpädagoge (BuT), Ausbildungsleiter am Pädagogischen Institut München

  

 

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